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Das Geheimnis zufriedener MitarbeiterInnen: Im Gespräch mit Manuela Mizelli von karriere.at

05. August 2019

Manuela Mizelli ist als Head of Human Resources Vorbild und erste Anlaufstelle bei Personalthemen aller Art bei Österreichs größtem Karriereportal karriere.at. Mit uns sprach sie über die Bedeutung einer motivierenden, innovativen Unternehmenskultur und darüber, wie man als schnell wachsendes Unternehmen die Mitarbeiterzufriedenheit langfristig hoch hält.

1. Frau Mizelli, Sie sind Head of Human Resources bei karriere.at. Wie wichtig sind zufriedene MitarbeiterInnen und ein gutes Betriebsklima für Sie?

Sehr wichtig. Es gibt da einen berühmten Sager von Peter F. Drucker: “Culture eats strategy for breakfast.” Daran glauben wir fest und arbeiten von Beginn an stark an unserer Unternehmenskultur. Als mein jetziger Vorgesetzter, unser Chief Culture Officer Thomas Olbrich, 2011 ins – damals mitarbeitermäßig noch wesentlich kleinere – Unternehmen kam, war es bereits Teil der Strategie, Kulturarbeit zu leisten. Wir verbringen sehr viel Zeit in der Arbeit, da ist es unglaublich wichtig, dass die Mitarbeiter gerne ins Büro kommen und sich wohlfühlen. Denn das macht natürlich auch aus, wie wir arbeiten.

2. Wie kann die Unternehmenskultur bei karriere.at beschrieben werden?

Bei karriere.at pflegen wir eine Kultur des Miteinanders, die sich am besten durch unsere Unternehmenswerte beschreiben lässt: offen, zuvorkommend, engagiert, schnell und ehrlich. Diese Werte haben wir nicht nur schriftlich festgehalten, sie werden auch tatsächlich gelebt. Von externen Personen, die uns besuchen, bekommen wir regelmäßig das Feedback, dass die Dynamik und die Innovationskraft in unserem Büro sofort spürbar sind. Das freut uns natürlich, gerade weil das Kulturthema bei karriere.at schon seit der Gründung tief verwurzelt ist und mittlerweile ja sogar auf Geschäftsführerebene bei unserem CCO verankert ist.

3. Wenn es drei Erfolgsfaktoren für hohe Mitarbeiterzufriedenheit gäbe, welche wären das?

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist sicherlich, den Mitarbeitern mit aufrichtiger Wertschätzung zu begegnen, sie als Menschen und in ihrer Leistung zu sehen und zu würdigen. Das bedeutet auch, die Mitarbeiter eben nicht bloß als „Humanressource“ wahrzunehmen, sondern als ganzheitliche Menschen mit Wünschen und Bedürfnissen, und sie in ihren Anliegen ernst zu nehmen. Für Mitarbeiterzufriedenheit wichtig ist außerdem das Gefühl, einer sinnhaften Tätigkeit nachzugehen. Jeder soll wissen, dass er einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass wir gemeinsam erfolgreich sein können. Und schließlich ist, glaube ich, auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ein zentraler Faktor.

„Gerade als schnell wachsendes Unternehmen, das viele unterschiedliche Persönlichkeiten vereint, ist es wichtig, den Überblick über die Stimmung zu behalten. So können wir unsere motivierende Unternehmenskultur nicht nur halten, sondern kontinuierlich verbessern.“

Manuel Mizelli, BEd
Head of Human Ressources

4. Wo sehen Sie Herausforderungen für karriere.at, was Mitarbeiterzufriedenheit und Betriebsklima betrifft?

In den knapp viereinhalb Jahren, die ich mittlerweile bei karriere.at arbeite, sind wir als Unternehmen sehr stark gewachsen. Die Mitarbeiterzahl hat sich in dieser Zeit verdoppelt. Das bringt natürlich gewisse Herausforderungen mit sich, weil man die Struktur entsprechend anpassen und einen Fokus auf Organisationsentwicklung legen muss. Darum kümmert sich unser CCO. Mit mehr Mitarbeitern kommen auch mehr Persönlichkeiten und Generationen ins Unternehmen, die unterschiedlich ticken. Das zu vereinen und einen gemeinsamen Konsens zu finden, ist eine Aufgabe, an der man kontinuierlich arbeiten muss. Auch dem Fachkräftemangel zu begegnen und engagierte Mitarbeiter zu finden, die mit uns gemeinsam unsere Vision verwirklichen wollen, wird nicht einfacher.

5. Wie hilft Ihnen TeamEcho dabei, diese Herausforderungen zu meistern?

Gerade als schnell wachsendes Unternehmen, das viele unterschiedliche Persönlichkeiten vereint, ist es wichtig, den Überblick über die Stimmung zu behalten. So können wir unsere motivierende Unternehmenskultur nicht nur halten, sondern kontinuierlich verbessern. Durch TeamEcho bekommen alle Mitarbeiter eine gleichberechtigte Stimme und können auch Themen anzusprechen, die im Face-to-Face-Gespräch vielleicht untergehen würden. So entsteht ein ehrliches Bild davon, wie es den Mitarbeitern in einzelnen Abteilungen und im Unternehmen als Ganzes wirklich geht.

6. Was wurde vor dem Einsatz vor TeamEcho bereits für Mitarbeiterzufriedenheit und Betriebsklima getan? Warum war das nicht ausreichend?

Wir haben immer schon versucht, einen guten Kontakt zu den Mitarbeitern zu haben. Daher gab es bereits vor TeamEcho Mitarbeiterbefragungen. Auch das Mitarbeitergespräch ist bei uns nach wie vor mindestens einmal jährlich fixer Bestandteil. Viele Führungskräfte machen sogar monatliche One-on-Ones – und das möchten wir auf keinen Fall missen. Manche Informationen gehen im persönlichen Gespräch aber ganz einfach verloren, weil man sich gewisse Dinge vielleicht nicht direkt anzusprechen traut oder den Eindruck hat, dass bestimmte Themen an dieser Stelle auch gar keinen Platz haben. Da bietet sich TeamEcho als anonyme Feedback-Plattform ideal als Ergänzung an.

7. Wie hat sich die Einführung von TeamEcho gestaltet?

Sehr einfach und unkompliziert, finde ich. Initiiert wurde das Ganze von unserem CCO, wobei zuerst die Führungskräfte einen Blick auf das Tool geworfen haben. Wir haben dann aber nicht lange herumgefackelt und TeamEcho sehr schnell auf das ganze Unternehmen ausgerollt. Die Übergabe an mich hat super leicht funktioniert, auch weil ich bei TeamEcho immer einen persönlichen Ansprechpartner hatte, der sich um meine Fragen und Anliegen annimmt.

8. Sie arbeiten seit Oktober 2017 mit TeamEcho. Wie unterstützt Sie das Tool in Ihrer Arbeit?

TeamEcho unterstützt mich in meiner Führungstätigkeit, indem es mir einen präzisen Einblick in die Stimmung meiner Mitarbeiter erlaubt – und das zu jedem Zeitpunkt. Im Zeitverlauf sehe ich deutlich, wie sich auch einzelne Aspekte der Zufriedenheit entwickeln, und stelle mir dann die Frage: Warum ist das so? Als Führungskraft ist es meine Aufgabe, auf die Mitarbeiter zuzugehen und nachzuhaken, wenn sich gewisse Werte verschlechtern oder konkrete Themen in den Kommentaren angesprochen werden. Es ist unglaublich wichtig, aktiv mit dem Tool zu arbeiten. Deswegen werden die TeamEcho-Ergebnisse auch in der großen Führungskräfterunde, die einmal im Monat zusammenkommt, immer thematisiert.

9. Gibt es bereits konkrete Erfolge oder messbare Verbesserungen, die Sie durch den Einsatz erzielt haben?

Ja, die gibt es. Konkret ist unser Zufriedenheitswert bereits gestiegen. Und das liegt vor allem daran, dass TeamEcho den Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, ihre Anliegen einfach und anonym zu kommunizieren, und wir mit diesen Anregungen aktiv arbeiten. Unsere Mitarbeiter nutzen das Kommentarsystem aber auch häufig, um positive Feedbacks zu geben. Es ist immer wieder schön zu lesen, wenn sich Mitarbeiter freuen, wenn sie sagen, sie gehen gern in die Arbeit und finden es toll, wie viel in sie investiert wird.

10. Worauf haben Sie bei der Auswahl des Tools Wert gelegt?

Ein ganz zentraler Punkt war sicherlich die absolute Anonymität der Teilnehmer. Dass TeamEcho wirklich anonym ist, dass einzelne Antworten also niemals konkreten Personen zugeordnet werden können, konnten die Mitarbeiter am Anfang fast nicht glauben. Wichtig waren uns auch die leichte Handhabe und Übersichtlichkeit des Tools. Die wesentlichen Infos sieht man bei TeamEcho sofort auf einen Blick. Und dass TeamEcho ein Linzer Unternehmen ist, hat uns natürlich auch gefallen.

11. Wie sehen Ihre Ziele für karriere.at aus? Wie kann Sie TeamEcho dabei unterstützen?

Unsere Vision können wir nur gemeinsam mit motivierten Mitarbeitern verwirklichen. Daher ist es unser klares Ziel, die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter in Zukunft noch weiter zu steigern und den Teamgeist nachhaltig zu festigen. TeamEcho ist dabei ein super Instrument, um das aktuelle Stimmungsbild im Unternehmen einzufangen und zu identifizieren, in welchen Bereichen es Verbesserungspotenzial gibt. Deswegen läuft TeamEcho bei uns nicht bloß nebenbei mit, sondern ist auf strategischer Ebene verankert und wird dementsprechend ernst genommen.

Name: Manuela Mizelli, BEd

Position: Head of Human Resources, karriere.at GmbH

TeamEcho-User seit: Oktober 2017

Mit über 150 MitarbeiterInnen an den beiden Standorten Linz und Wien und monatlich 4,9 Mio. Besuchen ist karriere.at Österreichs größtes Karriereportal. Treibende Kraft auf dem Weg an die Spitze waren schon immer top-motivierte MitarbeiterInnen, für die das Motto „Love your job!“ mehr als bloße Floskel ist.

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